Samstag der 3.3.2007

Es ist soweit. Endlich ist der Tag gekommen an dem wir unseren Flieger abholen. Die D-6198 steht noch in Bad Fallingbostel, nördlich von Hannover. Herr Jaksch, der Vorbesitzer, fliegt auf dem Flugplatz Hodenhagen. Das Problem ist nur, das Flugzeug ist im Moment nicht flugtauglich und der dazugehörige Hänger nicht fahrbereit.

Wir haben einen sehr netten Fliegerkameraden aus Pohlheim kennengelernt. Er hat auch eine K2 und eine K2b, aber der Hänger der K2b ist nicht zugelassen und auf den Hänger der K2 paßt die K2b nicht drauf. Es fehlen 7 Zentimeter. Jetzt war guter Rat teuer. Was tun.

Zum Glück haben wir noch mehr sehr hilfsbereite Vereinskameraden. Klaus Weber arbeitet bei MERCEDES. Er verkauft LKW´s. Klaus hat uns angeboten einen "Vorführtruck" zu besorgen, und bei einem Spediteur einen passenden Auflieger. Also konnte es losgehen. Abfahrt war um 5 Uhr. Mit dabei waren ausserdem Benny, Lorenz und Sabine. Klaus hatte als Co Piloten noch den Axel dabei. Die beiden sind mit dem LKW in Fulda losgefahren, der Rest hier in Bad Nauheim. Wir haben uns dann auf der Autobahnraststätte Kassel auf der A7 getroffen.

Das Wetter hat es leider an diesem Tag nicht sehr gut mit uns gemeint. Es war so ziemlich alles unangenehme was das Wetter zu bieten hat auch vertreten. Regen, Schnee, Wind......

Aber was solls. Das sollte uns nicht davon abhalten unseren Plan in die Tat umzusetzen. Die Fahrt verlief reibungslos. Bis auf einen kleinen Stau bei Hannover sind wir ziemlich gut durchgekommen.

 

 

Und schon war der hintere Teil drin. Kurz Luft holen und dann nochmal alle zusammen.........

 

 

 

Hier mal ein Blick die die obene erwähnte Scheune..........

Hier steht nicht nur unser Flugzeug, sondern noch andere Flugzeuge oder FLugzeugteile wie Ka6, Tragflächen von Jodel, Flugzeugwracks, Fahrwerke etc... und wie man sieht auch ein altes Auto.

Nachdem der Hänger auf dem LKW verstaut und mit großen Spanngurten befestigt war, konnten wir die Flächen aus der Scheune holen und auf dem befestigten Hänger unterbringen. Das erschien uns als die beste und sicherste Transportmöglichkeit.

Gegen 9 Uhr 30 sind wir dann in Bad Fallingbostel angekommen. Der Flieger stand nicht auf dem Flugplatz Hodenhagen, sondern in einer Scheune auf einem Bauernhof. Diese Scheune ist übrigens eine Story für sich........

Die große Frage war nur ob wir mit dem riesigen LKW auf den Bauernhof fahren können.

Die Alternative wäre gewesen alles auf die Landstrasse zu tragen und dort in den LKW zu heben.

Jetzt fing der anstrengende Teil an. Alle Brocken aus der Scheune raus und auf den LKW schaffen.

Aber mit Axel am Steuer und einen kurzzeitigen Vollsperrung der Landstrasse ging auch der LKW in die Hofeinfahrt. Wer tagtäglich Jumbs fliegt bekommt auch so einen vergleichsweise kleinen LKW in eine Hofeinfahrt.

Das hat uns dann viel Schlepperei erspart, denn wir konnten bis fast vor die Scheune fahren.

Der Hänger ist schwer. Also erstmal eine Rampe bauen aus Leitern, Bolen und was man so findet.........

 

 

.......und dann mit vereinten Kräften und viel Schwung hoch in den LKW.

Jetzt war der Rumpf an der Reihe. Also ebenfalls raus aus der Scheune, über den Hof und vor den LKW. Hier haben wir wieder eine Rampe gebaut damit der vom Regen nasse Rumpf auch sicher auf den LKW kommt.
Nun noch alles Festzurren, das Höhenruder dazu, und das wars. Jetzt konnte es auf die Rückreise gehen. Die ASK2b auf dem Weg in ihre neue Heimat nach Hessen.